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Liebe Gemeindeglieder, liebe Freundinnen und Freunde der Evangelischen Kirchengemeinde Inden-Langerwehe,

 

wir möchten Sie dieses Jahr wieder einladen, unsere zahlreichen Arbeitsfelder finanziell zu unterstützen. Wir wissen, dass Viele von Ihnen uns bereits durch Ihren Mitgliedsbeitrag, die Kirchensteuer unterstützen. Unsere Kirchengemeinde hat sich aber sehr bewusst dafür entschieden, nicht nur das allernotwendigste anzubieten, sondern ein lebendiges Zeugnis dafür abzugeben, dass Glaube nicht nur sonntags in die Kirche gehört. Glaube zeigt sich durch die Hinwendung zu Menschen bei uns und anderswo. Und so unterstützen wir bedürftige Menschen aus unserer Gemeinde, wir bieten Menschen aller Altersgruppen einen Ort für das Gespräch miteinander und mit Gott. Wir sehen die Not in anderen Teilen der Welt und wollen unseren Beitrag dazu leisten, diese Not zu lindern. Und natürlich stellt uns die Überflutung unserer Gebäude vor Herausforderungen, die wir ohne finanzielle Unterstützung nicht bestehen können.

Wir möchten Sie daher darum bitten, uns durch eine Spende dabei zu unterstützen, lebendig und vielfältig Glauben in Taten umzusetzen, unsere Angebote zu erhalten und die nicht abweisen zu müssen, die Hilfe suchend vor unserer Tür stehen.

Gerne möchten wir Ihnen nun einige der Arbeitsbereiche und Aufgaben vorstellen, für die wir Sie in diesem Jahr um finanzielle Unterstützung bitten:

                                                                                                       

(1) Diakonie vor Ort

Immer wieder geraten Menschen unverschuldet in Lebenssituationen, die so nicht vorhergesehen werden können. Der Verlust des Arbeitsplatzes. Eine Trennung oder Scheidung. Eine Krankheit. Und sie geraten damit dann schnell auch in finanzielle Schwierigkeiten. Sei es die Rechnung der Versicherung, die defekte Waschmaschine, der zu klein gewordene Schulranzen oder die Geschenke für die Kindergeburtstage, zu denen die eigenen Kinder eingeladen werden. Wer ins soziale Abseits geraten ist, kann solche Ausgaben oftmals nicht tätigen. Weil das Geld für diese besonderen Ausgaben einfach nicht reicht. Immer wieder stehen Menschen in solch einer Notlage dann an der Tür unserer Kirche und bitten um Hilfe. Wir prüfen diese Fälle, vermitteln professionelle Hilfe, hören den Sorgen zu und versuchen auch, in akuten Fällen finanziell zu helfen. Denn wir wollen niemanden, der wirklich bedürftig ist, zurücklassen. Und die Not wird größer, das sehen wir deutlich. Bitte helfen Sie uns, als Kirche vor Ort auch schnell und unbürokratisch helfen zu können, damit wir die Menschen, die an unserer Tür klingeln nicht „im Regen stehen lassen müssen“. Für dieses Projekt können sie über diesen link online spenden.

 

(2)  (Auch) Digital Kirche sein

Die vergangenen Monate haben uns vor zahlreiche Herausforderungen gestellt – und viele unserer Angebote konnten nur digital stattfinden. Wir mussten vieles dazu lernen und haben uns in den vergangenen Monaten digital breit aufgestellt, um Menschen aus allen Altersgruppen auf ihren spezifischen Kanälen zu erreichen. Sie finden uns im Internet, sie können Gottesdienste auf unserem Youtube Kanal schauen, Sie finden uns bei Facebook, Instagram und TikTok. Unsere Homepage wurde überarbeitet und eine neue Software ermöglicht die Versendung eines Newsletters, digitale Kalenderführung und kurze Kommunikationswege für unsere Gemeindegruppen und das Personal. Die Pflege digitaler Kanäle, geeignete Software und Schulungen kosten viel Geld. Aber nur so können wir in einer sich verändernden Welt mit unseren guten Angeboten gesehen und gehört werden. Wir freuen uns, wenn Sie diese Zukunftsinvestitionen mit einer Spende unterstützen. Für dieses Projekt können Sie auch über diesen link online spenden.

 

(3) Diakonie in der Welt: Patenschaften für Menschen in Marokko und Burkina Faso

Es ist unserer Gemeinde ein Herzensanliegen auch Menschen in anderen Teilen der Welt zu helfen. Wir wollen teilen, was wir haben. So unterstützen wir unser Patenkind Sibdou, die in Burkina Faso lebt dabei, dass sie zur Schule gehen und etwas lernen kann. Gerade Mädchen erhalten in vielen Teilen dieser Welt keine Chance auf Bildung. Bildung ist aber der beste Weg aus Armut und Chancenlosigkeit. In Burkina Faso kommt es auch heute häufig noch zu Kinderheiraten. Durch Bildung, Vorbilder und Netzwerke mit anderen Mädchen aus der Schule können junge Frauen aufgeklärt und gestärkt werden, für ihre Rechte einzutreten.

In Marokko unterstützen wir das Projekt „Vivre l’Espoir“ – Hoffnung leben. Für die, die sich entschieden haben in Marokko zu bleiben, versucht das Team von „Vivre l’Espoir“ Ausbildungsplätze zu finden. In Zusammenarbeit mit der Organisation Don Bosco wird pro Jahr zehn Jugendlichen angeboten, Elektriker zu werden, die Solaranlagen bauen können. Unterbringung und Verpflegung sowie Schulgeld kosten 194,- € pro Jugendlichem und Monat. Wir haben die Patenschaft für zwei Ausbildungsplätze übernommen und hoffen, dass Sie uns dabei finanziell unterstützen können, damit zumindest die Menschen aus diesem Projekt nicht den gefährlichen Weg über das Mittelmeer riskieren müssen.

 

(4) Hochwasserhilfe

 

Bei der Überflutung Indens am 15. Juli 2021 wurden auch die Keller und Erdgeschosse unserer Kirche, des Gemeindezentrums und des Pfarrhauses von den Wassermassen der Inde überflutet. Die gute Nachricht vorneweg: die Sanierungsarbeiten an Pfarrhaus und Gemeindezentrum sind in vollem Gang und für die Schäden an den Gebäuden wird es großzügige Unterstützung durch Landeskirche, Bund und Land geben. Anders sieht das mit dem „Hausrat“ aus – die Strohsterne und die Beleuchtung für den Weihnachtsbaum fehlen ebenso wie Papier, Bastelmaterial, Pavillon, Heißklebepistolen, Material für die Schaukästen und viele andere Dinge, die im Keller gelagert waren. Manches merken wir erst, wenn wir auf Konfirmandenfreizeit fahren und plötzlich keine Eddingstifte mehr zu finden sind. Auch unser Briefpapier muss neu gedruckt werden, das Handymikrofon für TikTok und Youtube Videos lag im Wasser und so vieles mehr. Bitte helfen Sie uns, wieder mit einer kompletten Ausstattung unsere Arbeit durchführen zu können.

 

Mit diesen und vielen anderen Aufgaben und Projekten gibt es also auch im Jahr 2021 viel zu tun, damit unsere Gemeinde ihre gute und wichtige Arbeit fortführen kann. Daher möchten wir Sie bitten, uns, nach Ihren Möglichkeiten, finanziell zu unterstützen. Wenn Sie sich für eine Spende entscheiden, vermerken Sie bitte auf dem im Gemeindebrief eingehefteten Überweisungsschein die Nummer des von Ihnen gewählten Projektes. Falls Sie keine Nummer eintragen, verwenden wir Ihre Spende dort, wo der Bedarf am größten ist. Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt aus. Da uns nicht immer alle Daten vorliegen, hilft es unserer Verwaltung sehr, wenn Sie zusätzlich Ihre Adresse beim Verwendungszweck notieren. Natürlich können Sie auch gerne online überweisen. Übertragen Sie dazu die notwendigen Daten unserer Bankverbindung:

IBAN: DE97 3955 0110 1200 1670 45; BIC: SDUEDE33XXX; Sparkasse Düren

 

Wir danken Ihnen herzlich für jede Spende, egal ob klein oder groß. Je mehr Menschen sich durch einen kleinen zusätzlichen Betrag an der Finanzierung unserer Arbeit beteiligen, umso mehr können wir gemeinsam für alle erreichen! Vielen Dank für all Ihre Rückmeldungen in Emails, Briefen und Anrufen: Sie machen uns immer wieder Mut: gemeinsam werden wir es schaffen, dass unsere Gemeinde für so viele Menschen in unseren Dörfern der richtige Ort bleibt, an dem Gespräche, gelebter Glaube und die gemeinsame Suche nach Gott einen festen Ort haben. Für Ihre Unterstützung und Verbundenheit mit unserer Gemeinde, gerade in diesem schwierigen Jahr mit Corona und Flut sei Ihnen ganz herzlich gedankt!

 

Mit herzlichen Segenswünschen grüßen Sie

Pfarrer Daniel Müller Thór und Annette Wefing (Finanzkirchmeisterin)